Die BEST-RMG unterscheidet sich wesentlich von anderen Vertriebssystemen durch die intensive Vernetzung der Mitglieder und durch den starken Zusammenhalt im Verbund.
Diese Stärke lebt durch unsere Unternehmensstruktur und der Tatsache, dass die Kooperation ihren Mitgliedern gehört. Basis dafür sind ein aktiver Gedanken- und Meinungsaustausch, der sich in mehreren Etappen über das gesamte Geschäftsjahr erstreckt.
Dazu gehören:
Die Aktionärs-Hauptversammlung, bei der die Verwendung der Kooperationsgelder
des abgelaufenen Geschäftsjahres besprochen und eine mögliche Aktiendividende
beschlossen wird.
Das Strategiemeeting, bei dem die gemeinsamen Ziele und Projekte definiert werden.
Die regionalen Chefgespräche, bei denen der Vorstand im kleinen Kreis der Mitglieder
einen Zwischenbericht gibt.
Die mehrtägige Jahrestagung, auf der Ergebnisse präsentiert, neue Projekte vorgestellt
und gemeinsam die Weichen für das kommende Geschäftsjahr gestellt werden.
Darüber hinaus sorgen verschiedene Mitglieder-Gremien für einen kontinuierlichen
Informationsaustausch:
Der Aufsichtsrat, der in regelmäßigen Abständen über seine Arbeit im Zusammenspiel mit
dem Vorstand berichtet, der Beirat, der als Bindeglied zwischen Mitgliedern und Zentrale die regionale Anlaufstelle für Kooperationsthemen darstellt sowie unterschiedliche Ausschüsse, die dafür sorgen, dass die strategischen und operativen Maßnahmen optimal auf die
Bedürfnisse am Counter ausgerichtet sind:
Technik & IT
Weiterbildung & Expertenakademie
Entwicklung von Exklusivangeboten und gemeinsame Vermarktung von Gruppenreisen
Für den 20. Geburtstag der BEST-RMG Reisen
Management AG bildete der neue Star der Luxushotellerie – das Kameha Grand Hotel Bonn – den Rahmen
für die bislang größte Jahrestagung. Eine ganze Reihe
hochkarätiger Redner gaben der Jahrestagung ihr
Profil. So sprach sich DRV-Präsident Klaus Laepple in
der Podiumsdiskussion für ein faires Miteinander von
Tourismusanbietern und Reisevertrieb aus. Das Topthema "Markenkraft im Mittelstand" vermittelte den
Teilnehmern, dass jedes Reisebüro seine eigene
Marke untermauert, wenn es die Markentechnik gezielt
anwendet. Darüber hinaus wurden mit Präsentationen
und Workshops die Chancen der Reisebüros, u.a.
mit diesen Themen beleuchtet: Deutschlandtourismus,
Spezialistentum, Social Media und die Wortführung
im Beratungs- und Verkaufsgespräch.
Auf der Reisemesse präsentierten sich mehr als 45
Leistungsträger. Großen Applaus gab es für die
Position der Reisebüros zum Kreditkartendisagio: "Die
Reisebüros sind davon komplett frei zu stellen, und
damit ist diese unselige Diskussion zu Ende," betonte
Dieter Ambros vom ITO-Reisebüro Passau und Vorstand
Cornelius Meyer forderte von Reiseveranstaltern und
Reisebüros den Schulterschluss bei den Themen Rabattgewährung
und fairen Wettbewerb sowie von der
TUI das Festhalten am professionellen Reisevertrieb
durch die Reisebüros. Bei den Gastrednern kam die
Kooperation durch die Bank gut weg. "Die vergangenen
20 Jahre waren prall gefüllt mit Ereignissen. Die
Erfolgsgeschichte der BEST-RMG sucht ihresgleichen.
Die Kooperation hat Branchengeschichte geschrieben
und steht heute – trotz aller Krisen und Diskussionen– "gut im Saft", so würdigte Hans Stadler, Vertriebschef
der Europäischen Reiseversicherung, die BEST-RMGReisebüros
in einer humorvollen Geburtstagsrede. "Der
Wille, die Leidenschaft und die Passion der Reisebüros
und der Zentrale hat das Unternehmen zu einem der
Big-Player gemacht", so Stadler. "Mit der Fusion
von BEST und RMG wurden die Guttenbergs der
Touristik geboren."
Wie schon im Jahr zuvor registrierte die Zentrale eine
wachsende Teilnehmerzahl bei regionalen und überregionalen
Kooperations-Veranstaltungen und zeichnete
während der Tagung die zehn aktivsten Büros aus,
die jeweils einen Scheck über € 630,– in Empfang
nehmen durften.
An drei Reisebüros überreichte die BEST-RMG den
Innovationspreis (BRItty) und prämierte damit ausgezeichnete
Ideen, frische Konzepte und neuartige
Aktionen rund um das Reisebüro. Der erste Platz konnte
sich über eine Siegerprämie von 1000,– € freuen.
Es war die schnellste Hauptversammlung in der Geschichte
der BEST-RMG Reisen Management AG:
Am 23. April 2010 im SAS Radisson Blu Hotel,
Frankfurt, sprachen die Aktionäre in rund 60 Minuten
dem Vorstand und dem Aufsichtsrat ihr Vertrauen aus.
Die Mitglieder honorierten damit den eingeschlagenen
Kurs aus dem Vorjahr und entlasteten Vorstand und
Aufsichtsrat ohne Gegenstimme. Durch ein effizientes
Management gelang es, den Aktionären trotz der
Wirtschaftskrise eine Dividende pro Aktie in Höhe
von 11 % auszuschütten.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 11 Prozent.
So fiel der Rückblick auf das Geschäftsjahr 2009 für die
BEST-RMG durchaus erfolgreich aus. Bei Reiseveranstaltern
und Leistungsträgern erzielten die insgesamt 436 Büros
der Kooperation im vergangen Jahr einen Gesamtumsatz
von rund 620 Millionen Euro.
In dem Bericht zur Strategie und Positionierung, der am
Folgetag im Mittelpunkt stand, stellte Cornelius Meyer,
Vorstand Vertrieb und Marketing, die Wahrnehmung
eines Unternehmens durch Kunden und Öffentlichkeit
als wichtigen Erfolgsfaktor nach vorne. Ziel müsse sein,
den Meinungsbildungsprozess aktiv zu steuern. Zur
Unterstützung überreichte die BEST-RMG den Teilnehmern
ein PR-Paket.
Im Zuge des Strategiemeetings stellte die BEST-RMGZentrale
die nächsten Schritte zur Stärkung der Position
ihrer Mitglieder vor. Im Vordergrund standen der "Urlaubstypentest",
eine neue, für die BEST-Büros exklusive Form
der Bedarfsermittlung, die Markenbildung im eigenen
Unternehmen, die "WeltKlasse"-Expertenakademie, das
neue Weiterbildungsangebot "Fachmanager für Tourismus
und Freizeit", Exklusivangebote der Kooperation für
ihre Mitglieder, das neue digitale Kommunikationsangebot "Schaufenster TV", das BEST Reiseforum und
der Relaunch des BEST FrontOffice.
Auf große Begeisterung bei den Teilnehmern stieß Rainer
Noll, Rechtsanwalt für Reise- und Tourismusrecht, mit
seiner informativen Präsentation zu aktuellen Rechtsfragen
und Neuerungen im Reiserecht für die Reisebüropraxis.
Er nahm dabei auch einen aktuellen Bezug zu den
rechtlichen Auswirkungen der Aschewolke.